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Es gab großen Applaus, als Jean Patin die Hermeskeiler Partner für Pfingsten 2009 nach Saint Fargeau einlud. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der Präsentation der gemeinsamen Website www.hermeskeil.st-fargeau.eu, nahmen unsere französischen Freude Abschied und verließen Hermeskeil Richtung Saint Fargeau.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Partnerschaftstreffen durch den Aufenthalt in den Gastfamilien und das interessante Programm einen weiteren Beitrag zur Freundschaft zwischen Hermeskeil und Saint Fargeau geleistet hat. Au revoir im nächsten Jahr in Saint Fargeau.

PARTNERSCHAFTSREFFEN AN PFINGSTEN 2008 IN HERMESKEIL

Die Begegnung stand in diesem Jahr unter dem Motto "Klimaschutz geht alle an." und befaßte sich mit Umweltschutz und erneuerbaren Energien einst und jetzt.

Nach der Ankunft unserer französischen Freunde am Samstag Mittag stand am Nachmittag eine Führung durch die Ofenpyramide der Firma BFT auf dem Programm, wobei es um innovative Heiztechnik und nachwachsende Rohstoffe ging. Die sachkundige Führung durch Frau Haag und Herrn Witkowski, die "Nichtraucher- Öfen", mit Bioalkohol betrieben, und die modernen Pelletöfen beeindruckten die Besucher.
Am Sonntag Nachmittag machten sich die deutschen Gastfamilien mit ihren französischen Gästen auf zum „Züscher Hammer“. Dort berichtete Hermann Meter, Vorsitzender des Fördervereins Züscher Hammer e.V., über die Entstehung, Geschichte und Funktion des kleinen Hammerwerkes, das sich vom 17. Jahrhundert bis etwa 1840 hier befand und Schmiedeeisen für die Dorfschmieden der Umgebung produzierte. Es wurde deutlich, daß man damals nur mit örtlichen Rohstoffen (Eisenerz und Holzkohle) und der Wasserkraft der Bäche als einziger Energiequelle arbeiten mußte. Im restaurierten Hammerwerk folgte eine eindrucksvolle Vorführung: Alle staunten, als die Schleuse geöffnet wurde und das etwa 4 m hohe Mühlrad sich in Gang setzte. Aus glühendem Stabeisen wurden durch zwei Hammerschmiede Werkzeuge ausgeschmiedet. Tatsächlich gehörte unsere Heimat zu den zahlreichen kleinen Zentren der Eisenindustrie in Hunsrück, Eifel und Ardennen. Bemerkenswert ist , daß die länderübergreifende Zusammenarbeit der Eisenindustrie von Belgien und Lothringen bis zum Rhein, trotz der vielen Zollgrenzen und der schlechten Straßen, schon damals europäische Zusammenarbeit verlangte.

Anschließend erholten sich die Teilnehmer bei Kaffe und Kuchen im Schatten des Züscher Hammers  und lauschten den letzten Ausführungen Herrn Meters.

Ein beeindruckender Programmpunkt war die praktische Vorführung und Anleitung zum Bau eines Kühlschranks, der ohne Strom funktioniert, durch Michael Scheide, den Leiter des Jugendzentrums Hermeskeil.

Hannah Pink aus Neuhütten sei hier für die Übersetzung gedankt, ebenso den Helfern des Fördervereins Züscher Hammer und des Arbeitskreises Saint Fargeau.

Am Montag wurde dann im Johanneshaus Abschied gefeiert. Nach den Begrüßungen der Teilnehmer durch die Bürgermeisterin Frau König und die 1. Beigeordnete, Mme Baudot aus Saint Fargeau, welche die Grüße des neuen und des alten Bürgermeisters von Saint Fargeau ausrichtete, wurden die Aktivitäten des folgenden Jahres angesprochen: Die Vorsitzenden der beiden Arbeitskreise aus Hermeskeil, Maria Pink, und Saint Fargeau, Jean Patin, berichteten von ihren Plänen für 2008 und 2009.

Ankunft in Hermeskeil
Begrüßung in der Ofenpyramide
Die Vorsitzende der beiden Arbeitskreise, Jean und Maria
Wasserrad des Züscher Hammer
Der Schmied bei der Arbeit
Hermann Meter leitet die Führung. <br>Hannah Pink übersetzt für unsere französischen Freunde
...wir bauen einen Kühlschrank (mit Michael Scheide)
... Kühlen ohne Strom
Die Vorsitzenden tragen sich ins Gästebuch des Züscher Hammer ein
Sitzung der beiden Arbeitskreise
Jean, Marie-Claude, Frau König, Maria
Herr Dahlke (ehemaliger Bürgermeister von Hermeskeil) erzählt eine Anekdote
... gutes Essen muss auch sein