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Ville Saint Fargeau

Website der Stadt Saint Fargeau: 
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Die Stadt Saint-Fargeau liegt im Département Yonne in der Region Burgund. Sie gehört zum Arrondissement Auxerre und zum Kanton Saint-Fargeau.

Saint Fargeau hat ca. 1.800 Einwohner.

Eine erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem 4. Jahrhundert (Sanctus Ferreolum), Ausgrabungen in der Umgebung der Kirche haben jedoch Funde zu Tage gebracht, die aus gallorömischer Zeit stammen. Um 600 wird der Ort als Ferrolas, 683 als Sanctus Ferreolus bezeichnet.

Vor der Jahrtausendwende besaß Heribert, Bischof von Auxerre und Halbbruder Hugo Capets hier ein befestigtes Jagdhaus. Später kam der Ort in den Besitz des Hauses Toucy, die dadurch auch Herren von Puisaye wurden.

1250 heiratete der Graf von Bar die Erbin der Toucy. Jacques Cœur kaufte Saint-Fargeau 1450, wurde aber zugunsten des ihn verurteilenden Richters, Antoine de Chabannes, enteignet. Dieser ließ Burg und Stadt bis zu seinem Tod 1488 umbauen, was zu politischen und juristischen Auseinandersetzungen mit den Erben Jacques Coeurs führte.

1515 heiratete Antoines Erbin René d’Anjou und Saint-Fargeau kam in den Besitz der Linie Valois-Anjou der königlichen Familie. Anne Marie Louise d’Orléans, Duchesse de Montpensier, La Grande Mademoiselle, Cousine des Königs Ludwig XIV., wurde 1652 hierher verbannt. Sie war es, die von Louis Le Vau die großen Arbeiten am Schloss Saint-Fargeau ausführen ließ. Nach dem Tod der Grande Mademoiselle ging die Domaine nach mehreren Verkäufen an die Familie Le Peletier, darunter vor allem den Revolutionspolitiker Louis Michel Le Peletier. Dessen Erben ließen einen weiteren Flügel anbauen, bevor das Schloss durch Erbschaft in den Besitz der Familie Ormesson überging, die sich wiederum gezwungen sahen, es zu verkaufen. Jean d'Ormesson wuchs hier teilweise auf und verewigte das Schloss in seinem Roman Au plaisir de Dieu.

« On ne connaît personne, sinon par l'amitié » Saint Augustin

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Die Stadt Saint-Fargeau liegt im Département Yonne in der Region Burgund. Sie gehört zum Arrondissement Auxerre und zum Kanton Saint-Fargeau.

Saint Fargeau hat ca. 1.800 Einwohner.

Eine erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem 4. Jahrhundert (Sanctus Ferreolum), Ausgrabungen in der Umgebung der Kirche haben jedoch Funde zu Tage gebracht, die aus gallorömischer Zeit stammen. Um 600 wird der Ort als Ferrolas, 683 als Sanctus Ferreolus bezeichnet.

Vor der Jahrtausendwende besaß Heribert, Bischof von Auxerre und Halbbruder Hugo Capets hier ein befestigtes Jagdhaus. Später kam der Ort in den Besitz des Hauses Toucy, die dadurch auch Herren von Puisaye wurden.

1250 heiratete der Graf von Bar die Erbin der Toucy. Jacques Cœur kaufte Saint-Fargeau 1450, wurde aber zugunsten des ihn verurteilenden Richters, Antoine de Chabannes, enteignet. Dieser ließ Burg und Stadt bis zu seinem Tod 1488 umbauen, was zu politischen und juristischen Auseinandersetzungen mit den Erben Jacques Coeurs führte.

1515 heiratete Antoines Erbin René d’Anjou und Saint-Fargeau kam in den Besitz der Linie Valois-Anjou der königlichen Familie. Anne Marie Louise d’Orléans, Duchesse de Montpensier, La Grande Mademoiselle, Cousine des Königs Ludwig XIV., wurde 1652 hierher verbannt. Sie war es, die von Louis Le Vau die großen Arbeiten am Schloss Saint-Fargeau ausführen ließ. Nach dem Tod der Grande Mademoiselle ging die Domaine nach mehreren Verkäufen an die Familie Le Peletier, darunter vor allem den Revolutionspolitiker Louis Michel Le Peletier. Dessen Erben ließen einen weiteren Flügel anbauen, bevor das Schloss durch Erbschaft in den Besitz der Familie Ormesson überging, die sich wiederum gezwungen sahen, es zu verkaufen. Jean d'Ormesson wuchs hier teilweise auf und verewigte das Schloss in seinem Roman Au plaisir de Dieu.

« On ne connaît personne, sinon par l'amitié » Saint Augustin

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Das Wappen von Saint Fargeau: DESCRIPTIF DU GRAPHISME

Wappen von Saint Fargeau

Ecartelé :

~ au premier d’azur à trois fleurs de lys d’or au bâton péri de gueules, surchargé d’un dauphin d’azur (qui est Bourbon Montpensier)

~ au second, d’azur à trois fleurs de lys d’or, une cotice en barre d’argent brochant, à la bordure de gueules (qui est Anjou-Mézières)

~ au troisième, de gueules au lion herminé, armé, lampassé et couronné d’or (qui est De Chabannes).

~ au quatrième, d’azur à la croix aux extrémités pattés d’argent, chargée en cour d’un chevron de gueules accosté de deux molettes de sable et soutenu d’une rose de gueules boutonné d’or (qui est Lepelletier)

~ sur le tout, un écusson de demoiselle d’azur à trois fleurs de lys d’or, au lambel d’argent brochant (qui est d’Orléans)

Quelle: Öffnet externen Link in neuem FensterWikipedia (deutsch)   Opens external link in new windowWikipedia (französisch)