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Marcel Adam und La Fine Equipe

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde,

am Sa., dem 08.10.2016, 20.00 Uhr findet im Rahmen von „Hermeskeiler KULTUR (Er)Leben“ eine Veranstaltung im MGH Johanneshaus statt, die insbesondere für Freunde der deutsch-französischen Partnerschaft von Interesse sein dürfte. Der lothringische Chansonnier und Autor Marcel Adam präsentiert mit seinem Trio „La Fine Equipe“ Chansons und Comédie voller Humor und Gefühl. Kulinarisch werden die Gäste – wie könnte es anders sein –mit Quiche lorraine verwöhnt.

Diese Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit für Mitglieder unseres Vereins sich wieder einmal zu treffen und auszutauschen.

Darüber hinaus bittet der Beirat Kultur (Er)leben der Stadt Hermeskeil bei dieser Veranstaltung um unsere tätige Mithilfe in der Küche und beim Service. Es wäre schön, wenn sich einige von uns dazu bereitfinden könnten. Helfer zahlen selbstverständlich keinen Eintritt und dürfen kostenfrei an der Quiche naschen.

Wer sich zur Mithilfe entschließen kann, wendet sich bitte direkt an den Vorsitzenden des Beirats Kultur, Herrn Willi Auler, unter der e-mail-Adresse Opens window for sending emailw.auler(@)hermeskeil.de .

Initiates file downloadDas vollständige Programm von "Hermeskeiler Kultur (er)leben" hier als PDF zum Download.

Partnerschaftstreffen vom 14. bis 16. Mai 2016 in Hermeskeil

"Spuren der Freundschaft"
Partnerschaftstreffen des Deutsch-Französischen Freundschaftskreises

Am vergangenen Wochenende war eine Delegation aus der Partnerstadt St. Fargeau in Hermeskeil zu Besuch. Neben dem Besuch eines Hermeskeiler Unternehmens stand auch eine geführte Wanderung durch einen Teil des Nationalparks Hunsrück-Hochwald auf dem Programm. Außerdem wurden Ideen zu einem Drei-Länder-Projekt in Verbindung mit der zweiten Partnerstadt Hermeskeils, Hel in Polen, vorgestellt.
Nach den Festivitäten zum 40-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft im vergangenen Jahr durften die Hermeskeiler auch in diesem Jahr wieder Freunde aus St. Fargeau in Hermeskeil begrüßen. Rund 25 Fargeauer machten sich über das Pfingstwochenende auf den Weg ins Hochwaldstädtchen. Die Wiedersehensfreude war wie immer groß, sodass das typische Begrüßungsritual - Küsschen links, Küsschen rechts und ein überschwängliches "Ça va?" - sofort eingeleitet wurde. Schon seit 42 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den beiden Städten und auch heute noch steht die Bewahrung der existierenden familiären Kontakte genauso wie das Schließen neuer Freundschaften neben dem Austausch zukunftsorientierter und dem europäischen Gedanken verpflichtenden Konzepten an oberster Stelle der Partnerschaftsarbeit.
Besuch bei Reichel Zahntechnik
Natürlich durfte auch in diesem Jahr die informative Seite des Austausches nicht zu kurz kommen. Zu diesem Anlass lud die Firma Reichel zu einer Besichtigung ein und präsentierte verschiedene Produktionstechniken in der heutigen Zahntechnik. Das Dentallabor zeichnet sich vor allem durch die Kombination aus Handwerk, Technik und computergesteuerter Hightech aus. So erprobt das Unternehmen gerne auch bislang unbekannte Techniken um einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung und Forschung in diesem Metier beizutragen und stieß dementsprechend besonders unter den französischen Gästen auf reges Interesse.
Spuren der Partnerschaft
Nach der Führung im Unternehmen Reichel fand eine Sitzung der beiden Komitees im Rathaus statt. Maria Pink und Jean Patin, die beiden Vorsitzenden der Vereine, gaben einen kleinen Rückblick zum vergangenen Jahr und stellten die personellen Veränderungen im Verein vor. So wird beispielsweise auf französischer Seite Brigitte Jaquot den Vorsitz ab Januar übernehmen. Patin stellte außerdem eine Idee zum Austausch zwischen den beiden Partnerstädten Hermeskeils, St. Fargeau und Hel, vor. So sollen durch Vertreter der drei Städte, etwa fünf pro Ortschaft, "Spuren der Partnerschaft", zum Beispiel in Form von etwas Gebautem oder Bepflanztem, in allen Orten hinterlassen werden.
Über Stock und Stein
Ein besonderes Highlight des Programms war die Waldtour im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Unter der Führung des erfahrenen Rangers konnte der Wald in seiner gesamten Pracht erlebt und bestaunt werden. Abseits von Wanderwegen wurden die Expeditions-Teilnehmer auf unsichtbaren Pfaden zwischen Muhl und Neuhütten durch das Schutzgebiet geführt. Dabei gab es allerhand Wissenswertes über die hiesigen Besonderheiten zu erfahren. So führte die Tour doch glatt über die Wiese mit dem größten Bärwurz-Vorkommen in Rheinland-Pfalz. Grund genug, um eine Verköstigung eines eigens gebrannten Bärwurz-Schnapses an Ort und Stelle vorzunehmen. Lustige Anekdoten zu den jeweiligen Etappen-Stopps kamen dabei auch nicht zu kurz.
Ziel der Wanderung war die Ski-Hütte in Neuhütten. Unter hervorragender Bewirtung mit Erfrischungsgetränken aller Art sowie Schwenkern und "Saucisses", also Bratwürstchen, zuhauf, kam die Gruppe dann auch wieder zu Kräften um sich am Nachmittag mit ihren Familien auf eigene Erkundungstouren im Hochwald zu begeben. So ging man entweder die Flugausstellung, das Feuerwehrmuseum oder auch die Grimburg besichtigen.
Traditionell durfte auch das gemeinsame Abendessen im Johanneshaus nicht fehlen. Mit viel Bier, Wein und bestem Essen wurde bei selbstgemachter Musik durch Aktive des Vereins der Aufenthalt Revue passieren gelassen.
Mit dem Versprechen, sich im nächsten Jahr wieder in St. Fargeau - möglicherweise zur Zeit des dort stattfindenden "Grand Spectacle" - zu sehen, wurden die meisten Gäste am Pfingstmontag wieder verabschiedet. (LeWe)

© Redaktion von RuH, Ausgabe 2016/20
Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung

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